99 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution lädt die argentinische Regisseurin Lola Arias Menschen zwischen 8 und 84 auf die Bühne, um Geschichten von Frauen im Schnittfeld der sozialistischen Idee zu erzählen. Gemeinsam berichten sie vom Singen kommunistischer Arbeitslieder vor den Fabriken, von den Lehren der Sozialistischen Brüderländer, von der Überwachung im Alltag, von Punkkonzerten in Kirchenräumen, vom Diskutieren in den Theatern der Wendezeit, von brennenden Asylheimen in Ostdeutschland und den Forderungen der Geflüchteten heute. Ihre Erzählungen, ihre subjektiven Wahrheiten zeichnen ein Bild vom persönlichen im Politischen. Vom Scheitern und Wiederaufstehen.

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters

Mehr dazu: Atlas des Kommunismus